2. Tag der Intensivpatienten / Feedback als Motivationsmotor

31. Mai 2010 von Roman Szeliga

Ein Humor-Vortrag an der Uniklinik Jena ermöglichte es mir dort, ein sensationelles, emotionales und verbindendes Projekt kennenzulernen. Dort werden nämlich geheilte Patienten mit ihren betreuenden Ärzten und dem Pflegepersonal nach der Entlassung wieder zum ungezwungenen, freundschaftlichen Erfahrungsaustausch zusammengebracht. Dass zB. Sebastian in der Bibliothek des Uniklinikum Jena-Lobedaden Ärzten beim “Zweiten Tag des Intensivpatienten” lebhaft von den Erfolgen seiner Krankheit erzählt, hat er dem Fortschritt der Intensivmedizin zu verdanken.

Das Wesen der Intensivmedizin sei es, ausgefallene Organe zu ersetzen, auch um den Körper die Möglichkeit zu geben sich zu erholen. An der Rehabilitation aber können Mediziner und Pflegepersonal auf den Intensivstationen nur selten teilnehmen. Ihre Arbeit ist mit der Verlegung auf die Normalstation beendet. “Die Arbeit der Schwestern ist physisch und psychisch sehr anstrengend.

Es motiviert ungeheuer, wenn man ein Feedback bekommt, wie es den Patienten heute geht“, erklärt Reinhart die Hintergründe des, nach seinen Angaben, in Deutschland einzigartigen Tages des Intensivpatienten. Eine Idee , die es wert wäre, auch in in Spitälern in Österreich zu realisieren.

monito

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